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Benelli Rennerle
Es ist wieder soweit. Eine innere Unruhe macht sich breit. Täglich ertappe ich mich, im world wide web, auf der Suche nach schön gemachten Renner. Nein, nicht Motorräder mit Strassenzulassung faszinieren mich. Ein schönes klassisches Rennerle aufzubauen, das wäre mal was feines. So wie damals, vor fast 2 Jahrzehnten. Damals mischte ich nur zu gerne die Klassikszene mit einer 250iger Benelli auf. Ich muss nicht 1. sein. Nein, diese Zeiten habe ich glücklicherweise längst hinter mir gelassen. Der olympische Gedanke "Dabei zu sein ist alles" zählt.
Im Keller, auf dem Dachboden und in der Werkstatt verstreut liegen haufenweise Benelliteile, von der wilden Zeit, verstaubt in den Ecken. Und ein Benelli-Fan war ich schon immer...
...auf der Suche
...und tatsächlich finden sich die wichtigsten Dinge zusammen. Ein leichter Rahmen, ein paar Räder, der quirlige 250iger Vierer, mitsamt der dazughörigen Vergaserbatterie, eine passende Gabel, eine Brembo Bremsanlage und ein passender Tank mit GFK-Sitz. Dem Vorhaben steht nichts mehr im Wege und endlich kann es losghen!
...ein Benelli Vierzylinder Triebwerk mit 234 ccm
Als junger Kerl war ich bereits mit einer Benelli 254 im Alltag unterwegs. Morgens zur Berufschule oder Arbeitsplatz, nach Feierabend auf der Hausstrecke, am Wochenende auf flotten Touren in den Schwarzwald, Donautal, oder der schwäbischen Alb. Man mag es kaum glauben, aber im Stich gelassen hat mich das Motörchen nie. Einige Jahre später bastelte ich mir ein Benelli Rennerle, mit diesem Motor zusammen. Ein abgerissenes Auslassventil setzte diesen Aktivitäten allerdings irgendwann ein jähes Ende. Später konnte ich günstig eine Benelli 304 erwerben. Vor allem wegen eines Ersatzmotors, für Spinnereien solcher Art! Dieser Motor wurde von mir komplett neu aufgebaut und kommt jetzt, nach vielen Jahren, wieder zum Einsatz.
...Gemischaufbereitung
Vier Dellorto Vergaser, mit selbsgedrehten Ansaugtrichter, sorgen für die richtige Gemischaufbereitung. Sieht nicht nur toll aus, klingt auch so!
...aber jetzt der Reihe nach
Nachdem alles wieder zerlegt ist, wird am Rahmen alles weggeflext was für einen Renner nicht benötigt wird. Anschließend werden ein paar benötigte Halterungen angeschweißt, danach darf der Beschichter sich verwirklichen. In der Zwischenzeit werden die Gussfelgen durch Hochschulterfelgen ersetzt. Hier steckt allerdings ein wenig Arbeit drin. Ungebohrte Hochschulterfelgen werden ersteigert, Radnaben stammen aus dem Fundus, Speichen werden bestellt und nach ein paar Stunden an der Bohr- und Fräsmaschine, sowie an der Drehbank, kann sich das Ergenbis nach entsprechenden Pollierarbeiten sehen lassen. Schnell noch eine Lufthutze an die hintere Bremsankerplatte gebastelt und das Teil sieht richtig spannend aus.
...Stück um Stück
Der Beschichter hat seinen Job ernst genommen und das Ergebnis ist perfekt. Endlich sind die langen Winterabende gerettet und der Aufbau kann beginnen. Schwinge, die frisch lackierten Gabelbrücken und der Motor kommen an ihren Arbeitsplatz.
...und weiter geht's
Gabelholme, die schönen hochgeschulterten Felgen, Lenkerstummel, Gasgriff, Kupplungshebel und überholte Bremspumpe werden montiert. Jetzt sieht das Ganze schon nach einem richtigen Motorrad aus!


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